{"id":10178,"date":"2021-08-19T10:56:29","date_gmt":"2021-08-19T10:56:29","guid":{"rendered":"https:\/\/fe.ampler.bike\/?p=10178"},"modified":"2021-11-19T13:36:51","modified_gmt":"2021-11-19T13:36:51","slug":"ampler-pendlergeschichten-alexandras-40-km-fahrt-mit-stellar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.ampler.bike\/de-DE\/blog-de-de\/ampler-pendlergeschichten-alexandras-40-km-fahrt-mit-stellar\/","title":{"rendered":"Ampler Pendlergeschichten: Alexandras 40 km Fahrt mit Stellar"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Alexandra ist \u00c4rztin, Naturliebhaberin und Mutter von zwei T\u00f6chtern. Sie f\u00e4hrt jeden Tag 40 km zur Arbeit hin und zur\u00fcck, weil sie an nachhaltige und erneuerbare Energien glaubt, freundlich zur Natur ist und ihren Kindern einen sauberen Planeten hinterlassen m\u00f6chte. Wir haben uns mit Alexandra getroffen, um \u00fcber das Radfahren zu sprechen und ihre Fahrten mit ihrem&nbsp;<a href=\"https:\/\/amplerbikes.com\/locale\/e-bikes\/stellar\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ampler Stellar<\/a>&nbsp;durch die Stra\u00dfen und Vororte Berlins zu verfolgen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"blob:https:\/\/wp.ampler.bike\/4bf4e6d2-1d5f-4648-9d2b-adb8abb50d33\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erz\u00e4hle uns etwas \u00fcber dich<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ich bin Chirurgin, habe 2 T\u00f6chter und einen Mann, mit denen ich Beruf, Familie und Privatleben prima genie\u00dfen kann. Ich bin schon immer gerne Fahrrad gefahren und habe in den ersten Jahren in Berlin versucht, die verschiedenen Arbeitswege mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu bew\u00e4ltigen: Auto, Motorroller, U-Bahn und S-Bahn. Immer wieder habe ich auch das Fahrrad genommen, was aber durch die langen Distanzen in Berlin und auch die fehlenden (sicheren) Fahrradwege f\u00fcr mich zu beschwerlich war.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe einige Jahre in M\u00fcnster gelebt, dort habe ich alles mit dem Fahrrad gemacht. Es gibt dort einen Extra-Fahrradweg, die Promenade, die einmal ringf\u00f6rmig um die Innenstadt f\u00fchrt. Au\u00dferdem sind die Autofahrer dort an die vielen Fahrradfahrer gew\u00f6hnt und fahren meistens entsprechend umsichtig. Als ich dann erst nach Hamburg und sp\u00e4ter nach Berlin kam, war das Fahrradfahren f\u00fcr mich pl\u00f6tzlich nicht mehr so easy. Die Gro\u00dfst\u00e4dte schienen mir reine Auto-St\u00e4dte zu sein, in denen Fahrradfahrende immer der Gefahr ausgesetzt waren, \u00fcbersehen zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis ich 2018 das Ampler entdeckt habe. Der Vorteil ist, dass ich nun auch meinen Arbeitsweg von 20 km so gestalten kann, dass ich \u00fcberwiegend kleine Stra\u00dfen, autofreie Wege und Umwege nutzen kann, da das Radfahren jetzt einfach nur noch Spa\u00df macht und nicht mehr so anstrengend ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was ist deine Geschichte des Fahrradfahrens?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Mein erstes Fahrrad war ein rotes Damenrennrad, ich war sehr stolz und bin es sicher 10 Jahre lang gefahren. Ich bin mit 16 Jahren von der Stadt aufs Dorf gezogen. Von da an musste ich jeden Tag durch einen langen, ungesch\u00fctzten Feldweg 5 km zur Schule fahren. Ich fand es damals schrecklich, gef\u00fchlt hatte ich immer Gegenwind und geregnet hat es auch dauernd.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich fand ich es dann sehr gut, dass meine Freunde und Freundinnen nach und nach Autos hatten, in denen ich mitfahren konnte. Zum Studium wurde das Fahrrad wieder mein bevorzugtes Fortbewegungsmittel, vor allem weil es in M\u00fcnster die passende Infrastruktur gab. So habe ich mich wieder mit dem Radfahren vers\u00f6hnt, trotz Gegenwind.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt, nach einem Jahr mit meinem Ampler tr\u00e4ume ich von einer ganz langen Reise mit dem Fahrrad: von Berlin aus immer Richtung Osten und immer \u00fcber den Landweg, abwechselnd mit dem Rad oder mit dem Rad im Zug. Slow travelling, so kann man wirklich alles sehen und richtig erleben. Oder eine Reise um die ganze Welt. Das dauert sicher 2 Jahre. Ein Flugzeug habe ich mittlerweile seit 8 Jahren nicht mehr benutzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/assets.ampler.bike\/a\/20211119133501\/blog-ustomer-alexandra-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-38058\" srcset=\"https:\/\/assets.ampler.bike\/a\/20211119133501\/blog-ustomer-alexandra-1.jpg 1920w, https:\/\/assets.ampler.bike\/a\/20211119133501\/blog-ustomer-alexandra-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/assets.ampler.bike\/a\/20211119133501\/blog-ustomer-alexandra-1-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weshalb hast du dich f\u00fcr ein Ampler E-Bike entschieden?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Meine Freundin hat mich \u00fcberredet, ein E-Bike auszuprobieren. Wir sind einen Tag durch die Stadt gefahren und haben unglaublich viele Orte und Wege gesehen in sehr kurzer Zeit. Alle Vorteile des Radfahrens konnten wir genie\u00dfen: Fahrtwind, Rund-Um-Blick, Bewegung, Stehen bleiben wo man will. Die Nachteile wie \u201cschweres Anfahren an der Ampel\u201d, \u201cgegen den Gegenwind ank\u00e4mpfen\u201d, \u201cso langsam fahren, dass die Autofahrer hinter einem anfangen zu hupen\u201d waren hingegen nicht mehr vorhanden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Von da an habe ich mich auf die Suche nach einem passenden E-Bike gemacht. Das war gar nicht so einfach, denn das schwere Rentner-City-E-Bike kam f\u00fcr mich nicht in Frage. Auch die Massenprodukte der gro\u00dfen Fahrradh\u00e4ndler, die den aktuellen E-Bike-Hype bedienen wollen, hat mich nicht \u00fcberzeugt. Ich gebe zu, dass dieses Fahrrad auch ein Zeichen meiner pers\u00f6nlichen Einstellung zum modernen Handel und Umgang mit Ressourcen darstellen sollte.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Freund schickte mir dann ein Foto vom roten Stellar, nachdem ich ihm von meinem roten Traum-E- Bike vorgeschw\u00e4rmt hatte. Er hatte es zuf\u00e4llig im Internet gefunden. Das war es dann: Ein paar begeisterte Fahrradmechaniker aus Tallin stellen ein E-Bike her, das sportlich und elegant aussieht und so gar nichts mit diesen schweren, klobigen R\u00e4dern zu tun hat, die man sonst so sieht. Ich fand es sofort super-cool. Au\u00dferdem fand ich den Direktvertrieb ohne Zwischenh\u00e4ndler gut.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Was sind deine Erfahrungen mit Ampler?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ich fahre seit August 2018 mit meinem Stellar zur Arbeit und bin gl\u00fccklich damit. Auto oder der S-Bahn sind keine Alternativen mehr f\u00fcr mich. Mal davon abgesehen, w\u00fcrde ich mit dem Auto t\u00e4glich im Stau stehen und \u00fcber die Zuverl\u00e4ssigkeit der S-Bahn in Berlin brauche ich wohl nichts zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die H\u00e4lfte meines Weges f\u00fchrt durch die Stadt, die andere H\u00e4lfte durch Kleingartenverein und Feldwege, in denen kaum ein Mensch unterwegs ist. Die passende Kleidung f\u00fcrs passende Wetter ergibt sich mit der Zeit, ich muss nicht in den Outdoorladen und Funktionskleidung kaufen, aber f\u00fcr den Winter habe ich mir dann doch schon eine Art Schneehose zugelegt. Frieren mag ich n\u00e4mlich gar nicht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Stellar ist zuverl\u00e4ssig und jedem Untergrund gewachsen, ob Parkweg am See entlang oder sandige Abschnitte im Feld. Mittlerweile treffe ich an bestimmten Stellen immer dieselben Menschen, die ihren Hund ausf\u00fchren oder ihre t\u00e4gliche Sportsession im Feld oder am Fitnessger\u00e4t im Park absolvieren. Auch andere Fahrradfahrer sprechen mich manchmal auf mein Rad an und sind \u00fcberrascht, dass es sich um ein E-Bike handelt.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1920\" height=\"1280\" src=\"https:\/\/assets.ampler.bike\/a\/20211119133629\/blog-ustomer-alexandra-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-38077\" srcset=\"https:\/\/assets.ampler.bike\/a\/20211119133629\/blog-ustomer-alexandra-2.jpg 1920w, https:\/\/assets.ampler.bike\/a\/20211119133629\/blog-ustomer-alexandra-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/assets.ampler.bike\/a\/20211119133629\/blog-ustomer-alexandra-2-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wie passt Ampler in deinen Alltag?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Morgens trage ich mein Rad aus der Wohnung auf die Stra\u00dfe, h\u00e4nge meine Tasche ein und fahre los. Am Abend trage ich es wieder in den dritten Stock und lade es im Wohnzimmer auf. Die 5 Minuten f\u00fcrs Tragen nehme ich gerne in Kauf, wenn ich daran denke, dass andere 30 min lang einen Parkplatz suchen. G\u00e4be es f\u00fcr mich eine sichere Unterstellm\u00f6glichkeit auf der Stra\u00dfe, w\u00e4re das nat\u00fcrlich genial, aber da stehen ja schon die vielen Autos.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich muss nicht superschnell fahren, aber ich bin schon relativ fix bei 25 km\/h und trete dann auch noch fester, wenn ich Lust habe und der Weg geeignet ist. Verz\u00f6gerungen ergeben sich nur, wenn ich an den Ampeln die unz\u00e4hligen Autos vorlassen muss.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich denke oft daran, wie es w\u00e4re, wenn alle in der Stadt Fahrrad fahren w\u00fcrden. Es w\u00fcrde ja auch schon ausreichen, wenn nicht alle jeden Tag ins Auto steigen w\u00fcrde. Es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn Berlin sich ein Beispiel an Fahrradst\u00e4dten wie M\u00fcnster, Amsterdam und Kopenhagen nehmen w\u00fcrde, dann w\u00e4re unser Berliner Alltag um ein vielfaches angenehmer, sauberer und stressfreier. Das w\u00fcnsche ich mir f\u00fcr mich und meine Kinder. Und f\u00fcr Greta.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alexandra ist \u00c4rztin, Naturliebhaberin und Mutter von zwei T\u00f6chtern. Sie f\u00e4hrt jeden Tag 40 km zur Arbeit hin und zur\u00fcck, weil sie an nachhaltige und erneuerbare Energien glaubt, freundlich zur Natur ist und ihren Kindern einen sauberen Planeten hinterlassen m\u00f6chte. 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